Blumen streuen und Reis werfen

In Hollywood-Filmen sieht man es immer wieder. Wenn dort geheiratet wird, streuen Kinder beim Einzug in die Kirche Blumen und nach der Zeremonie warten Freunde vor der Kirche und bewerfen die Neuvermählten mit Reis. Doch nicht in allen Kirchen sind diese Bräuche erlaubt. Ein blick auf gängige Regeln und welche Alternativen es gibt.

 

Blumen streuen
Duftende Blumen sind ein altes Fruchtbarkeitssymbol. Deshalb werden sie auf Hochzeiten gestreut. Wenn Blumenkinder vor dem Brautpaar festlich in die Kirche einziehen, soll das ausdrücken: Wir freuen uns, dass ihr diesen Weg geht.  Verstreute Blumen  in der Kirche haben allerdings manchmal unerwünschte Nebenwirkungen. Zertretene Blüten hinterlassen auf einigen Böden unschöne Flecken. Deshalb ist es in vielen Kirchen nicht erlaubt, Blumen zu streuen.
Alternativen zum Blumenstreuen in der Kirche
Vielerorts ist z.B. das Blumenstreuen draußen vor der Kirche möglich. Statt echten Blumen könnten in der Kirche vielleicht auch selbstgebastelte Papierblumen oder Schleifen aus Stoff gestreut werden. Am besten erkundigen Sie sich bei der Gemeinde vor Ort. Die Mesnerin oder der Mesner sind die richtigen Ansprechpersonen für diese Fragen.
Seifenblasen statt Reis
Auch Reis ist ein Fruchtbarkeitssymbol zudem soll er dem Paar Glück und Wohlstand bringen. Am meisten freuen sich darüber aber wohl Tauben und Nagetiere, die von liegengebliebenen Reiskörnern angelockt werden. Sodass auch dieser Brauch an den meisten Orten verboten ist. Eine schöne Alternative sind zum Beispiel Seifenblasen. Diese eigenen sich ebenso gut, um diesen besondern Moment zu umrahmen.