Der Einzug in die Kirche

Jede kirchliche Trauung beginnt mit dem Einzug in die Kirche. Doch wer zieht da eigentlich mit wem ein? In den meisten Hollywoodfilmen wird die Braut von ihrem Vater in die Kirche geführt, wo bereits ihr Bräutigam wartet. Sie haben jetzt sicher den Hochzeitsmarsch im Ohr und romantische Bilder in Ihrem Kopf. Aber was steht hinter diesem Ritual, ist es wirklich noch zeitgemäß?
Das steht hinter der "Übergabe der Braut"
Auch wenn sich viele Paare einen gemeinsamen Einzug der Braut mit ihrem Vater wünschen, ist ihnen oft gar nicht bewusst, welche Symbolik hinter dieser Tradition steht: Es ist die ziemlich überholte Vorstellung, dass die Braut am Tage ihrer Hochzeit aus dem Besitz ihres Vaters in den Besitz ihres Mannes übergeht.
 
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Ein gemeinsamer Einzug des Brautpaares
Die katholische Trauung sieht vor, dass Braut und Bräutigam am Kirchenportal vom Pfarrer abgeholt werden und gemeinsam in die Kirche einziehen. Nach einer Begrüßung kann auch eine kurze Tauferinnerung stattfinden. Vielleicht ist diese Symbolik sogar zeitgemäßer, denn schließlich haben sich Braut und Bräutigam aus freien Stücken füreinander entschieden und wollen diese freie Entscheidung am Tag ihrer Hochzeit bekräftigen und mit ihren Freunden und Verwandten feiern.
Absprachen treffen
Sprechen Sie am besten mit Ihrem Pfarrer im Traugespräch, wie Sie sich den Einzug vorstellen. Sie finden sicher eine gute Lösung. Absprachen helfen und nehmen am Hochzeitstag auch ein bisschen Aufregung. Denn wenn Sie den Ablauf kennen, können Sie sich ganz anders auf die Feier einlassen.